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Die sieben Schritte

Die 7 Schritte zur Erhöhung der Lernbereitschaft bei Ihrem Kind

von Robert Schramm, MA, BCBA

 

Eltern die sich damit beschäftigen, Ihren Kindern zu helfen, die Auswirkungen vom Autismus zu bewältigen, werden täglich vor viele Herausforderungen gestellt. Als Supervisor, der mit den Wissenschaften der Angewandten Verhaltensanalyse und Verbal Behavior arbeitet, erlebe ich selten einen Tag, an dem mir nicht eine Frage gestellt wird, die ein „Wie kann ich mein Kind dazu bringen, dass ______?“ enthält. Diese Frage endet für gewöhnlich mit „es beim essen am Tisch sitzen bleibt“, „es nicht auf die Strasse läuft“, „es die Toilette benutzt“, oder irgendeiner anderen der verschiedenen Dinge, die Kinder mit Autismus häufig nicht tun, wenn sie dazu aufgefordert werden. Das Problem mit diesen Fragen ist, dass sie alle Symptome desselben Problems sind. Ideen zur Bewältigung eines dieser Symptome bieten nur solange einen Flicken, bis das nächste Symptom auftaucht. Das Grundproblem all dieser Fragen liegt darin, dass die Eltern es bisher nicht geschafft haben eine positive Lernbeziehung aufzubauen. Solange dies nicht der Fall ist, wird ihr Leben sich immer darum drehen, einen Brand nach dem anderen zu löschen und zu hoffen, wenigstens ein bißchen Erziehung zwischen den Flammen unterbringen zu können.

Die Lernbereitschaft eines Kindes zu erhöhen, stellt daher den wichtigsten Aspekt einer jeden Autismus-Intervention oder Lernbeziehung dar. Ohne sie haben Sie keine Möglichkeit Ihrem Kind konsistent zu helfen. Ohne dem Aufbau einer positiven Lernbeziehung ist der Fähigkeitserwerb Ihres Kindes abhängig von dessen Interessen. Solange Sie nicht in der Lage sind die Motivation Ihres Kindes zu erhöhen, um an Ihren Lernaktivitäten teilzunehmen, wird es Ihnen unmöglich sein, Ihrem Kind auf entscheidende Weise zu helfen. Unabhängig davon, welche Interventionsform Sie bei Ihrem Kind anwenden, werden Sie nicht in der Lage sein Ihrem Kind wichtige Fähigkeiten zu vermitteln, solange Sie nicht eine positive Lernbeziehung zum Kind aufgebaut und somit Spiel und Spaß mit dem Lernen in Verbindung gebracht haben.

Um unseren Knospe-ABA Familien besser dabei helfen zu können, eine positive Lernbeziehung aufzubauen, begann ich  meine eigenen Vorgehensweisen zu entwickeln, die sich auf meine langjährige Erfahrung im Bereich der Autismusförderung/Autismushilfe beruhen. Diese Vorgehensweisen wurden schließlich zu einer Serie aus sieben Schritten, welche es Eltern ermöglichen, die Umgebung als Verbündeten im "Kampf gegen den Autismus" zu gewinnen.

Sobald Sie diese sieben Schritte systematisch auf die Umgebung Ihres Kindes angewandt haben, wird es nicht mehr nötig sein, Ihr Kind aktiv zu kontrollieren. Die natürlichen Bedürfnisse Ihres Kindes werden es motivieren sich an gemeinsamen Aktivitäten zu beteiligen, Aufforderungen nachzukommen und soziale Interaktion aufrechterhalten zu wollen. Es wird anfangen sich dafür zu entscheiden, sich mit zunehmend schwierigeren Aufgaben zu beschäftigen, weil Sie sein Verlangen danach geweckt haben, Ihre Interaktion aufrecht zu erhalten. Nur wenn Ihr Kind sich freiwillig dazu entscheidet, Interaktionen beizubehalten und auszudehnen, können Sie beginnen Ihr Kind über die Grenzen dessen, was es vormals bereit war zu lernen, hinaus zu fördern.

Mittlerweile werden die 7 Schritte nicht nur von vielen Eltern im häuslichen Umfeld eingesetzt, sondern auch von sehr vielen Fachkräften weltweit. Wenn Sie mehr über "Die 7 Schritte für eine erfolgreiche Erziehung: vom Reagieren zum Agieren" erfahren möchten, lade ich sie herzlichst ein, meine neue Webseite zu besuchen:

 

www.robertschrammconsulting.com

 

Hier können Sie anhand vielen kostenfreien Videos mehr über die 7 Schritte erfahren und wie diese erfolgreich bei Ihnen zu Hause zum Einsatz kommen können.