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Aufklärung von Missverständnissen

 

 

Aufklärung von Missverständnisse über Applied Behavior Analysis (ABA) und Dienstleistungsanbieter wie Knospe-ABA

von Robert Schramm

 

In weiten Teilen der Welt hat sich ABA zur bevorzugten Autismus-Interventionsmethode entwickelt. Trotz dessen wird ABA in Deutschland und vielen Ländern Europas noch immer als neuere Fördermethode angesehen, die leider häufig nicht hinreichend verstanden wird. Aufgrund des mangelnden Verständnisses, was ABA wirklich ist und wie es angewandt wird, um Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen zu fördern, gibt es einige ungewöhnliche Missverständnisse über ABA.

Nachfolgend möchte ich einige dieser Missverständnisse ansprechen und hoffe dazu beitragen zu können, diese aufzuklären.

 

Mythos: “ABA ist eine experimentelle Behandlung und nicht nachhaltig wissenschaftlich bewiesen.“

 

Genau das Gegenteil entspricht der Wahrheit. Von allen Therapie- und Förderformen, die für Kinder mit Autismus möglich sind, ist es ABA, welche die meisten wissenschaftlichen Studien vorweist um Prinzipien, Techniken und allumfassende Wirksamkeit zu unterstützen. Es gibt ein Dutzend oder mehr Fachzeitschriften, ausgerichtet auf die Wissenschaft von ABA, Autismusintervention und Entwicklungsstörungen, die tausende von individuellen Forschungsergebnissen und große Gruppenstudien veröffentlicht haben. Obwohl es immer eine einzelne Studie oder zwei geben wird, die nicht im Stande war, den Erfolg einer spezifischen Intervention oder Programms zu verzeichnen, zeigt ein überwältigender Prozentsatz der bestehenden Forschung deutlich, dass ABA nicht nur äußerst wirksam in der Arbeit mit Kindern mit Autismus ist, sondern auch die wirksamste bestehende Methode für Kinder mit Verhaltens- und Lernschwierigkeiten. Tatsächlich ist ABA derzeitig die einzige Form der Autismusförderung, welche vom obersten Amtsarzt der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde  mit langfristigen Erfolgsaussichten empfohlen wird. Als eine Behandlungsform für Autismus besagt Kapitel 3 seines Bericht des allgemeinen Gesundheitsdienstes für geistige Gesundheit im Jahre 1999: „Dreißig Jahre Forschung haben bestätigt, wie wirksam angewandte Verhaltensmethoden unangemessenes Verhalten vermindern und Kommunikations- bzw. Lernfähigkeit sowie angemessenes Sozialverhalten aufbauen“. Welche andere Fördermethode kann dies ebenfalls aufweisen?

 

Mythos: “ABA unterrichtet nicht, wie oder warum ein Kind etwas tun sollte. Es trainiert sie nur, sich auf eine bestimmte Weise zu verhalten.“

 

Dieser Mythos beschäftigt sich mit dem unrichtigen Gedanken, dass Kindern in ABA-Programmen nicht beigebracht wird, sich zu eigenständigen Denkern zu entwickeln, sondern lediglich trainiert werden, um auf einen Stimulus zu reagieren. Jegliches Lernen hat einen Aspekt von Auswendiglernen und wiederholter Routine, egal ob in einem ABA-Programm, in einem regulärem Klassenzimmer, Montessori-Schulprogramm, oder das Lernen zu Hause mit der Mutter. Es gibt immer Dinge, welche von einem Kind erwartet werden es zu tun, weil die Mutter es sagt. Zusätzlich wird es immer Verhaltensweisen geben, welche wir wählen, ohne darüber nachzudenken. Menschen sind Wesen der Gewohnheit. Wenn wir über „trainieren“ sprechen, reden wir im Allgemeinen über das Kreieren von gewohntem Verhalten - Dinge, die wir ohne darüber nachzudenken tun. Wie auch immer, dieser Fakt hat nichts mit ABA zu tun, vielmehr ist es die Art und Weise, wie alle Menschen lernen. Viele unserer Verhaltensentscheidungen im Leben basieren auf Reaktionen und auf Gewohnheiten. Wenn es Zeit ist, sich die Zähne zu putzen, denken Sie nicht über jedes einzelne Verhalten nach, welches erforderlich ist, dass es geschieht (Anfeuchten der Zahnbürste, Drücken der Zahnpastatube, das Führen der Hand zum Mund, usw.). Diese Gewohnheiten wurden alle auf die Art und Weise gebildet, da die angeleitete Übung zu Erfolg geführt hat. Anschließend führt dieser Erfolg zur Wiederholung. Es ist wahr, dass ABA sehr erfolgreich im Untergliedern von scheinbar einfachen Aufgaben, wie Zähneputzen ist. Das Unterrichten der einzelnen Schritte hilft dem Kind erfolgreich zu sein, wo es dies sonst nicht wäre. Dennoch ist die Annahme, dass ABA darauf begrenzt ist, sich lediglich auf das Unterrichten von eingeprägten oder gewohnten Anwendungen zu beschränken, absolut inkorrekt.

Ebenso wie jede Form des Unterrichtes, sollte ein gutes ABA-Programm darauf ausgelegt sein, alle nötigen Bedürfnisse des Individuums zu unterrichten. Dies schließt Konzepte der komplexen Sprache, sozialer Interaktion, Problembewältigung, flexibles Denken und die Theorie der Gedanken („Theory of Mind“) ein. Obwohl diese Fähigkeiten in der Natur weitaus komplexer sind, sind sie nicht unempfindlich gegenüber denselben Verhaltensprinzipien, welche unser gesamtes Lernen bestimmen. Das Ergebnis ist dann abhängig von der Frage, „wie kreativ und erfahren führt die Person das ABA-Programm hinsichtlich dieser Art des Lernens durch?“. Tatsächlich waren die Erfahrungen in den frühen Tagen von ABA weitaus geringer in Bezug auf diese komplexen Lernprozesse. Folglich waren einige dieser frühen ABA-Programme unzulänglich. Jedoch war dies das Resultat der Unerfahrenheit der Fachleute, welche zwar die Prinzipien, jedoch nicht die Probleme mit den Grundsätzen selbst anwendeten. Der Vorteil von ABA ist, dass es sich um eine Wissenschaft handelt mit weltweiten Fortschritten, die einen Zugang zu allen veröffentlichten Studien in wissenschaftlichen Fachzeitschriften ermöglicht. Im Laufe der letzten 40 Jahre wurden eine unzählige Zahl an Durchbrüchen und Erfahrungswerten erlangt, aufgrund des Angehens der kompliziertesten menschlichen Problematiken durch die Grundprinzipien von ABA. Mit einem qualifizierten Programm, das auf dem aktuellen Stand der erhältlichen Informationen und Methoden ist, besteht kaum Sorge, dass Sie irgendeine Art des Lernens finden, welche nicht in seiner Komplexität angegangen werden kann.

Als Schlusspunkt ist folgendes wichtig zu Bedenken: ABA ist ergebnisorientiert. Ein Programm ist nur dann erfolgreich, wenn die angestrebten Lernziele, regelmäßig und konstant begegnet werden. Auch, wenn eine Methode des Unterrichtens existierte, die dem heutigen Verständnis der ABA-Prinzipien widerspricht, die Tatsache, dass ABA ergebnisorientiert ist, bedeutet, dass das Verfahren empfohlen wird, so lange es ethisch und wirkungsvoll erwiesen gilt.

 

 

Mythos: “ABA verwendet einzig Essen und Spielsachen um Kinder zu bestechen, bestimmte Dinge zu tun.“

 

Eines der am meisten missverstandenen Konzepte der angewandten Verhaltensanalyse ist der Wert und die Wichtigkeit von Verstärkung. ABA umfasst eine auf Verstärkung basierende Wissenschaft. Wir haben das Verständnis, dass die Ereignisse im Leben, gefolgt von positiven Veränderungen, sehr häufig die Ereignisse sind, welche wir wiederholen. Dieser „Erfolg der zur Wiederholung führt“ ist es, welcher Verhaltensmuster kreiert und uns letztendlich bei der Findung der Persönlichkeit hilft zu der wir uns entwickeln. Verstärkung ist definiert als jede Form einer Veränderung in der Umwelt nach dem entsprechenden Verhalten, welche die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass dieses Verhalten unter ähnlichen Umständen wieder auftritt. Die Tatsache, dass Verstärkung definiert ist als etwas, dass nach dem Verhalten geschieht, zeigt, dass es sich bei den Begriffen „Bestechung“ und „Verstärkung“ nicht um Synonyme handelt. Bestechung schließt die Aussage einer Person ein, „Wenn du das tust, bekommst du dies von mir!“. Demnach ist Bestechung abhängig von einer Verhandlung bevor das entsprechende Verhalten geschieht. Da Verstärkung nur geschieht, nach dem ein Verhalten vollendet wurde, handelt es sich nicht um das Gleiche. Tatsächlich lehren die meisten ABA-Programme, dass der Gebrauch von “Wenn - Dann” Behauptungen sich oftmals gegen das gute Unterrichten auswirkt.

Zudem gibt es keine Definition von Verstärkung, die vorschreibt was Verstärkung ist oder sein kann. Es ist lediglich festgeschrieben, wann Verstärkung eingesetzt werden sollte und welche Auswirkung sie auf ein Verhalten hat. Der tatsächliche Stimulus, der als Verstärkung dient, kann und sollte nicht von einem ABA-Programmentwickler festgelegt werden. Stattdessen ist Verstärkung immer dadurch bestimmt, was tatsächlich die Anwendung des Verhaltens in der Zukunft steigert.

Im Allgemeinen fungieren einige Formen der Nahrung, Zugang zu Gegenständen, körperliche oder geistige Stimulation, Aufmerksamkeit, Lob und Selbstzufriedenheit als Verstärkung für nahezu alles was wir tun. Wir essen, da es gut schmeckt und/oder um uns zu ernähren. Wir lesen Bücher, weil es unser Gehirn in einer positiven Weise stimuliert und wir neigen dazu, nett zu Anderen zu sein, da es uns mit einer Kombination von Aufmerksamkeit, Lob und Selbstzufriedenheit erfüllt. Das Gleiche gilt für Kinder mit Autismus, jedoch zu einem abweichenden Grad. Unsere Arbeit besteht nicht in der Beurteilung von Verstärkung, stattdessen hart daran zu arbeiten, aufzudecken was es ist, was als Verstärkung funktioniert. Einmal identifiziert können wir helfen das Umfeld so zu gestalten, dass diese Reize dem Kind nach Verhaltensentscheidungen präsentiert werden, die wir erneut von dem Kind sehen wollen und nicht nach Verhaltensweisen, die sozial unangemessen, weniger wirksam oder im Grunde schädlich für die Zukunft des Kindes sind.

Tatsache ist, dass es Verstärkung ist, die all unsere Verhaltensentscheidungen lenkt. Elterliches Lob, Schulnoten, Geld und ein Gefühl der Leistung sind alles Formen von Verstärkung, die unsere täglichen Verhaltensentscheidungen leiten. Doch wie viele dieser Verstärkungsformen sind wirkungsvoll, um ein Kind mit Autismus zu unterstützen, bessere Verhaltensentscheidungen zu treffen? Abhängig vom Kind, ist es durchaus möglich, dass keiner dieser Reize höhere Levels der Verhaltensentscheidungen unterstützt. Dies veranlasst, dass wir zu Beginn eines Programms nur mit Gegenständen des unteren Levels arbeiten können. Essen, körperliche Spiele, Musik, Videos und Spielsachen sind häufig gute anfängliche Verstärker, welche dem Kind helfen, bedeutsame neue Fähigkeiten zu erlernen. Doch so bedeutsam das Herausfinden derzeitig einsetzbarer Verstärker für das jeweilige Kind ist, gleichermaßen wichtig ist es, die Anzahl und das Level bedeutsamer Verstärker für das Kind zu erhöhen. Glücklicherweise erhalten wir durch die ABA-Wissenschaft sowie die Fortschritte der Verbal Behavior-Forschung viele verschiedene erfolgreiche Werkzeuge an die Hand, genau dies zu tun.

 

Mythos: “Es gibt nur eine Form von ABA.”

 

Es ist wahr, dass nur eine Wissenschaft von ABA existiert, jedoch bedeutet dies nicht, dass es nur eine Form von ABA gibt und alle ABA-Programme gleichwertig sind. Es ist üblich für Personen anzunehmen, die ein ABA-Programm sehen oder einzelne Empfehlungen eines individuellen Programms eines Kindes hören, dass alle ABA-Programme auf diese Art und Weise funktionieren oder diese Methode empfehlen. Jedoch könnte nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein. ABA ist nichts anderes als ein Verständnis dessen, warum Menschen die Entscheidungen treffen, die sie tun und die Anwendung dieses Verständnisses ein Kind zu unterstützen, sozial angemessenere Entscheidungen zu treffen. Da keine zwei Menschen (mit oder ohne Autismus) einander gleich sind, sollten genauso zwei ABA-Programme nicht gleich aussehen. Alles, was ein ABA-Programm beinhaltet, zieht die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Kindes in Betracht, abhängig vom Kind, dem geholfen wird. Es muss durchgeführt und objektiv beurteilt werden, um einschätzen zu können, ob die wünschenswerten Ergebnisse innerhalb eines angemessenen Zeitraums erfolgen können und es muss modifiziert werden, um für das Individuum die höchsten Erfolge gewährleisten zu können. Das Ziel jeden guten ABA-Programms ist es zu verstehen, was am funktionalsten für das Kind ist sowie das Anwenden entsprechender Lehrmethoden in umfassender Weise. Dies wird getan, um alle möglichen Defizite zu begegnen, welche mit Autismus einhergehen können. Wenn Sie sich über ABA informiert haben, haben Sie vielleicht von der Programmerstellung nach Lovaas oder Verbal Behavior, Pivotal Response Training, deutsche Verhaltenstherapie und vielen anderen Formen von ABA gehört, welche entwickelt wurden, um Kindern mit Autismus zu helfen. Jede einzelne dieser Methoden ist ABA, weil sie die Verhaltensgrundsätze berücksichtigen. Der Unterschied besteht darin, inwiefern die Grundsätze angewandt werden und wo der Fokus der Intervention liegt. Einige Formen scheinen besser geeignet für einige Kinder und andere Formen wiederum besser für andere Kinder. Ungeachtet dessen ist die bloße Entscheidung Ihr Kind in ein ABA-Programm zu bringen nicht ausreichend. Sie müssen Hintergrund und Ausbildung des Dienstleistungsanbieters betrachten, um sicherzustellen, dass es von qualifizierten Personen geführt wird. Des Weiteren müssen Sie für sich entscheiden, ob die Methode von ABA angeboten wird, welche Ihren Vorstellungen sowie den spezifischen Bedürfnissen Ihres Kindes entspricht. (Anmerkung: Die Förderprogramme der Knospe-ABA GmbH setzen ihren Fokus auf ABA mit dem Verbal Behavior-Ansatz.)

 

Mythos: “ABA ist eine spezielle Autismustherapie, die nicht für Kinder mit anderen Diagnosen geeignet ist.”

 

Die Wahrheit diesbezüglich liegt darin, dass ABA als Wissenschaft theoretisiert und entwickelt wurde, lange bevor es Überlegungen in der Anwendung der Methode in Bezug auf Autismus-Spektrum-Störungen gab. ABA wurde weltweit angewendet, um den verschiedensten Personen mit den unterschiedlichsten sozialen und Verhaltensproblemen zu helfen, wie etwa das Aufhören mit Rauchen, Persönlichkeitsstörungen, Beziehungsberatung, Zwangskrankheiten sowie andere gängige menschliche Probleme zu überwinden. Die Verwendung der Verhaltensgrundsätze in Verbindung mit Kindern mit Autismus entwickelte sich Ende der 1960er und 1970er Jahre. Obwohl die Methoden zur damaligen Zeit grundlegend und nicht sehr umfassend waren, haben Experimente und Studien ABA zu einem wertvollen Werkzeug in der Autismus-Intervention als auch für andere Erkrankungen etabliert. Zusätzlich zu den wissenschaftlichen Zeitschriften wie „The Journal of Applied Behavior Analysis” (JABA, „Die Zeitschrift der Angewandten Verhaltensanalyse“) und “The Behavior Analyst Today” (BAT, „Der Verhaltensanalytiker - heute“), werden Studien, die ABA-Interventionen unterstützen in vielen diversen wissenschaftlichen Zeitungen publiziert, wie “The Journal of Autism and Developmental Disabilities,” („Das Magazin über Autismus und Entwicklungsstörungen“), “The Journal of Mental Retardation,” („Das Magazin über geistige Behinderungen“), “The Journal of Early and Intensive Behavioral Intervention” (JEIBI, „Die Zeitschrift der frühzeitigen und intensiven Verhaltensintervention“) und “The Journal of Speech and Language and Applied Behavior Analysis” („Das Magazin über Sprache, Ausdruck und der Angewandten Verhaltensanalyse“). Studien, welche den Gebrauch von ABA-Programmen mit Kindern befürworten, die von den unterschiedlichsten Behinderungsformen betroffen sind, einschließlich Down-Syndrom, zerebrale Lähmung, seelische Störungen, allgemeine Entwicklungsverzögerungen usw. sind verfügbar.

 

Mythos: “ABA-Anbieter setzen Eltern unter Druck, langwierige und teure Verträge zu unterschreiben.”

 

Ich kann über keinen anderen ABA-Anbieter urteilen, da ich nicht weiß, wie diese ihren Beruf praktizieren. Jedoch kann ich Ihnen sagen, dass bei der Knospe-ABA GmbH niemals ein Vertrag mit einer Familie zu unterzeichnen ist oder war.

 

Mythos: “ABA-Anbieter wie die Knospe-ABA GmbH setzen Ihnen falsche Hoffnungen mit den Worten, dass sie Ihr Kind vom Autismus heilen können.“

 

Hoffnung ist etwas, das alle Eltern von Kindern mit Autismus verzweifelt suchen, da das ursprünglich für ihr Kind geplante Leben, sich vor ihren Augen drastisch verändert. Der Verlust dieser Hoffnung, für Eltern mit Kindern mit Autismus kann verheerend sein. Oftmals ist es die Antwort von Fachleuten in ihrem beruflichen Werdegang, welche nicht in der Lage waren bedeutsame Erfolge für Kinder mit Autismus zu verzeichnen und versuchen den Eltern die Hoffnung zu nehmen. Dies geschieht in Form einer Vorbereitung der Eltern, auf die neue „Realität“ der Familie, durch Fachleute.

Die Wahrheit diesbezüglich ist, dass ein Elternteil entweder Hoffnung in ein besseres Leben für sein Kind setzt, oder es ist hoffnungslos, dem Kind ein besseres Leben zu bieten. Die Ermutigung von Eltern die Hoffnung in ein besseres Leben für ihre Kinder aufzugeben ist meines Erachtens ein großes Problem. Niemand weiß, was oder was auch nicht möglich ist im Werdegang eines Kindes. Wir wissen lediglich, was wir gelernt haben und was wir gesehen haben. Zu sagen, dass ein Kind nicht lernen kann, nur weil die Person, die diese Aussage trifft nicht weiß, wie sie das Kind unterrichten kann, ist schlicht falsch. Ich würde grundsätzlich niemals mitwirken, die Hoffnung eines Elternteils zu nehmen, welches all seine Stärke und Entschlossenheit benötigt, den bestmöglichen Weg für das Kind und die Familie zu finden.

Zur gleichen Zeit ist es wichtig, keine Hoffnungen zu setzen, wenn diese unbegründet sind. Leider werden Geschichten über unglaubliche Durchbrüche und magische Heilmittel für Autismus an Eltern verkauft, seitdem es die Störung Autismus gibt. Ungeachtet dessen, bleibt es wichtig, den Glauben „der alten Welt“ zu widerlegen, dass nichts für ein Kind getan werden kann, weil ihm eine Diagnose gegeben wurde. Die Kunst, Familien mit Kindern mit Autismus angemessen zu unterstützen, ist die Hoffnung auf natürliche Weise, durch Fortschritte und Erfolg, wachsen zu lassen. Wir müssen uns darauf konzentrieren unsere Zeit und Energie aufzuwenden für alle Dinge, die getan werden können, anstelle vorauszusagen, was nicht funktioniert. Zudem müssen wir hart daran arbeiten, was wir jeden Tag tun können und beobachten, wie Fortschritte beginnen, und das Kind und seine Familie mehr Lebensqualität erlangt. 

Ich möchte dies unmissverständlich darstellen. Niemand der Knospe-ABA GmbH hat jemals die Aussage getroffen, dass Autismus geheilt werden kann. Nach aktuellem Stand, wissen wir zurzeit nicht, was die Ursache bzw. die Ursachen von Autismus sind. Wie kann jemand ohne dieses Wissen behaupten, dass die Ursache beseitig wurde? Das Heilen von Autismus ist nicht die Absicht der Knospe-ABA GmbH. Unterrichten von Kindern mit Autismus zu ihrem vollsten Potenzial ist unser alleiniges Ziel. Der beste Weg, um dies zu erreichen, ist der systematische Fortschritt jedes einzelnen wichtigen Zieles Tag für Tag. Wenn dies richtig umgesetzt wird, hat uns die Forschung und Erfahrung gezeigt, dass Kinder mit Autismus zu weitaus mehr fähig sind, als im Vorfeld angenommen. Nicht mit Tricks oder Magie, jedoch mit harter Arbeit ist es oftmals möglich die Lebensart eines Kindes mit Autismus komplett zu verändern, so dass es letztendlich an Lebensqualität dazu gewinnt. Kinder mit einer frühzeitigen und intensiven Verhaltensintervention, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit lernen mit gesprochener Sprache zu kommunizieren, sind eher geeignet in ihren lokalen Schulen zu bleiben, zusammen mit ihren Familien zu leben oder ein unabhängiges Leben als Erwachsener zu führen. 

 

Ein Schlusswort an die Fachleute:

Die Knospe-ABA GmbH ist äußerst serviceorientiert und kompetent. Wir haben keine Geheimnisse und es besteht nicht der Wunsch mit anderen Institutionen zu konkurrieren. Wir freuen uns, Informationen und Programme mit anderen zu teilen. Folglich bieten wir Inhouse-Workshops/ Fortbildungen für Institutionen sowie Einführungs- und fortgeschrittene Workshops für Personen, die interessiert sind zu erfahren, was die Knospe-ABA GmbH anbieten kann, um das Leben von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen in Deutschland zu verbessern. Falls Sie spezielle Fragen zur ABA-Wissenschaft haben, können Sie uns gerne kontaktieren!